Grund zum Feiern hatte die Limeshainer SPD. Nachdem fast alle, die eine Prognose abgegeben hatten, von Verlusten an Stimmen und Mandaten ausgegangen waren und die Presse nach den Trendergebnissen von einem Verlust der absoluten Mehrheit im Gemeindeparlament gesprochen hatte, war die Freude der Genossinnen und Genossen über das Endergebnis groß. Trotz des erneuten Antretens der Grünen sorgten satte 55 % der Stimmen für einen Sitz mehr als bisher. Die Mehrheit ist jetzt komfortabel, 15 Sitze von 27. Gefeiert hatte man schon unmittelbar nach dem Bekanntwerden des vorläufigen Endergebnisses.
Jetzt musste sich die neue, gewachsene Fraktion konstituieren. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Dr. Wolfgang Schönfeld einstimmig wiedergewählt – wie seit mehr als 25 Jahren. Sein Stellvertreter bleibt Jörg Hinterseher, der ebenso einstimmig gewählt wurde wie der weitere Stellvertreter Maik Handlos. Selbstverständlich soll und wird Kirsten Breithaupt weiterhin Vorsitzende der Gemeindevertretung und damit erste Bürgerin von Limeshain sein. In den Gemeindevorstand entsendet die SPD Ute Hühn, Dietmar Linhart, Brigitte Dietz, Ernst Zinn und Marco Kruska. Ute Hühn soll erste Beigeordnete der Gemeinde werden.
Der neue und alte Fraktionsvorsitzende, Dr. Wolfgang Schönfeld, hob hervor, dass 8 der insgesamt 20 Mitglieder von Fraktion und Gemeindevorstand neu in den Gemeindegremien seien – überwiegend jüngere Leute. Diese Mischung aus Innovation und Kontinuität ist eine unserer Stärken, hob er hervor. In Bezug auf die jetzt mit drei Sitzen wieder im Gemeindeparlament vertretenen Grünen stellte Schönfeld fest: „Wir wollen sie an ihren Taten messen. Wenn sie konstruktiv und kollegial mit- und zusammenarbeiten, können sie mit eben so viel Fairness und demokratischem Respekt rechnen wie alle anderen. Das gute Arbeitsklima in unseren Gremien soll erhalte bleiben.“
Gegen Ende des vergangenen Jahres hatte
Jörg Hinterseher, der Vorsitzende des Sport- und Kulturausschusses der
Gemeindevertretung von Limeshain, dem Vorstand und der Fraktion der SPD über
die hervorragenden Leistungen der ehrenamtlich geleiteten Gemeindebücherei
berichtet. Selbstverständlich stimmte die Versammlung der von dem Ausschuss
vorgeschlagenen Erhöhung des Zuschusses der Gemeinde für die Bücherei zu. Das
war den Sozialdemokraten jedoch nicht genug. Nach kurzer Beratung entschied
man, einen eigenen finanziellen Beitrag zu leisten. Dieses sollte auch als
Anerkennung für die ehrenamtlichen Arbeit des Büchereiteams unter Leitung von Stine Kockrick verstanden werden. Im Januar fand
sich dann ein Termin, an dem der Vorsitzende der Limeshainer SPD, Dr. Wolfgang
Schönfeld, und einige Vorstandsmitglieder der Büchereileiterin einen Scheck
über 300 Euro überreichen konnten. Schönfeld betonte, dass man keine Vorgaben
machen wolle, wofür das Geld zu verwenden ist. Man sei sich sicher, dass das Büchereiteam
den besten Verwendungszweck finden würde. Das war Stine
Kockrick sehr recht. Sie bedankte sich beim SPD-Vorstand und
schloss sich dem Wunsche an, dass private Sponsoren angeregt sein sollten, dem
Beispiel der SPD zu folgen.



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